STIFTUNGSPREIS 2009
PREISVERGABE FÜR DIE STIFTUNG DEUTSCHER HEILPRAKTIKER
Die Stiftung Deutscher Heilpraktiker fördert Forschungsarbeiten und
Veröffentlichungen über die belegbare Wirkung
biologisch-naturheilkundlicher Arzneimittel oder naturheilkundlicher
Heilverfahren. Die Arbeiten müssen nachvollziehbaren Kriterien
entsprechen, dürfen bisher nicht veröffentlicht worden sein und auch
keiner Fachzeitschrift zugesagt sein. Die Arbeiten müssen in einer
veröffentlichbaren Form sein.
Die prämierten Arbeiten werden nach Absprache mit dem Autor von der
Stiftung oder dem Autor veröffentlicht ( in Fachzeitschriften oder der
Homepage der Stiftung ).
Im Jahr 2008 wurde kein großer Stiftungspreis vergeben werden,
sondern drei Anerkennungspreise für die folgenden Arbeiten:
Eisner, Dirk: Therapeutisches Verfahren auf Basis Anthroposophischer
Erkenntnisse in der Erweiterung der Vitalblutuntersuchungen.
Raddatz, Holger & Braig, Manfred: Ich kann es nicht mehr hören ! -
Pilotstudie zum chronischen Tinnitus.
Petrak, Daniel & Winzenhöller, Petra: Enterococcus facium-haltige
Probiotika zur Behandlung und Vermeidung stressbedingter
Infektanfälligkeiten der oberen Atemwege.
Für das Jahr 2009 wird die Stiftung einen Stiftungspreis von
1.500,00 € ausschreiben. Die Arbeiten für den Stiftungspreis 2009
müssen bis zum
1.11.2009 an die Stiftung Deutscher Heilpraktiker eingesandt
werden.
Es besteht bei den Bewerbern kein Rechtsanspruch auf einen
Stiftungspreis. Der Vorstand und Beirat der Stiftung entscheiden über
die zur Bewerbung eingereichten Arbeiten. Für den Fall, dass keine der
Arbeiten den Kriterien zur Preisvergabe entsprechen, behalten sich
Vorstand und Beirat vor, keinen Stiftungspreis zu vergeben, bzw. nur
kleinere Anerkennungspreise zuzuerkennen.
Stiftung Deutscher Heilpraktiker
Geschäftsführung Dr. rer. nat. Klaus Zöltzer
Karlsstr. 2
61231 Bad Nauheim
Arne Krüger
1. Vorsitzender der Stiftung Deutscher Heilpraktiker
ANFORDERUNGEN AN DIE EINGEREICHTEN ARBEITEN
ÜBERSCHRIFT DER ARBEIT
Als Arbeit für den Stiftungspreis der Stiftung Deutscher Heilpraktiker
vorgelegt von Franz Mustermann,
Musterstr. 21, 66777 Musterhausen
Es sollte eine Begründung enthalten sein, welche Bedeutung die Arbeit
für den Beruf des Heilpraktikers und die Naturheilkunde hat.
Es sollte ein Inhaltsverzeichnis vorliegen mit Inhalt und Seitenangaben.
Das Thema der Arbeit sollte aufgeführt sein.
Grundsätzlich sollten alle Arbeiten möglichst enthalten:
o Stand des Wissens über die Methode oder Arznei
o Eigenen Arbeiten, Gedanken, Theorieansätze und Forschungsergebnisse
o Fallbeispiele der Anwendung, eigene Erfahrungen und eigene neue
Erkenntnisse
o Diskussion
o Zusammenfassung
o Bildverzeichnis
o Literaturangaben : Ein Verzeichnis der verwendeten Literatur sollte
alphabetisch, nach folgendem Schema oder einer anderen wissenschaftlich
anerkannten Zitierweise erstellt werden:
Name, Vornamen ( evt. Anfangsbuchstabe ), Titel, Verlag, Auflage und
Jahr, Ort
Bsp. : Allen, J.H. : Die Chronischen Krankheiten Bd. 2, R. v.
Schlick-Verlag,
2. Aufl. 1993, Aachen
o Hilfsmittel : Es sollte aufgeführt werden, mit wessen Unterstützung
die Arbeit erstellt wurde.
o Lebenslauf : Ein tabellarischer Lebenslauf ist ebenfalls beizufügen
wie ein Verzeichnis eigener Veröffentlichungen ( Chronologisch mit
Titel, Zeitschrift, Heft, Jahrgang bzw. Buchangeben mit Verlag ).
BEISPIELE
Beispiel einer Arbeit über eine Arzneipflanze : Dort könnten z.B.
enthalten sein :
Die Botanik der Pflanze ( Familie, Gattung, Art, Rasse ), die
verwendeten Pflanzenteile, die Art der Gewinnung, die Inhaltsstoffe, die
historische und volksheilkundliche Verwendung, eine evt. mythologische
Bedeutung, die Pharmakologie und Toxikologie, Kenntnisse über Resorption
und Stoffwechsel, die schulmedizinische Verwendung, die
Anwendungsmöglichkeiten in Pflanzenheilkunde und ggf. Homöopathie,
eigene Entwicklungen und Erfahrungen.
Beispiel einer Arbeit über eine Behandlungsmethode : Dort könnten soweit
bekannt enthalten sein : Die Grundsätzliche Beschreibung der Methode,
ihre Geschichte, anatomisch-physiologische Grundlagen der Anwendung,
evt. volksheilkundliche Anwendungen, Eigene Entwicklung, Indikationen
für die Anwendung, Fallbeispiele, evt. Nebenwirkungen, Risiken und
Kontraindikationen. Auch eine evt. rechtliche Bewertung ( AMG, MPG )
könnte enthalten sein.
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